Home
Wir über uns
Veranstaltungen
Presse
Kontakt / Mitglied
 




Unsere 1. Architekturexkursion nach Rotterdam/Amsterdam vom 26.-29.05.2005 war ein voller Erfolg! 29 Teilnehmer - darunter zwei Stadträte - konnten sich über die aktuelle städtebauliche und architektonische Entwicklung in Rotterdam und Amsterdam informieren.

Eine Nachbetrachtung zur Exkursion findet am Montag dem 06.06.2005 in der Sparkasse Neu-Ulm, Insel 13a, 4.OG um 19.30 Uhr statt.






Flyer Eröffnungsveranstaltung Vortrag Prof. Wolf  D. Prix


Die Auftaktveranstaltung des Architekturforums am 04.05.2004 mit Prof. Prix (COOP HIMMELB(L)AU)  war ein riesen Erfolg! Vor über 200 Zuhörern im Edwin-Scharff-Haus Neu-Ulm gab Prof. Prix Einblick in seine architektonische Arbeit. Anhand zahlreicher Bilder erläuterte er seine Architekturauffassung und machte deutlich, wie wichtig neben den funktionalen Aspekten Form und Gestalt in der Architektur ist. Der folgende 'Bilderbogen' nebst Pressestimmen soll Ihnen einen Eindruck der Veranstaltung wiedergeben und Sie ermuntern, zu unseren weiteren Veranstaltungen (siehe dort), die sicher nicht minder interessant werden, zu kommen!










































Südwestpresse 06.05.2004








Verein will lokale Baukunst fördern
Architekturforum begleitet die städtbauliche Neuaustrichtung
in Neu-Ulm

Neu-Ulm (rost). In Neu-Ulm ist ein neuer Verein entstanden, der das in der Bevölkerung noch unterentwickelte Verständnis für die großen städtebaulichen Projekte in den nächsten Jahren wecken soll. Das neugegründete „Architekturforum Neu-Ulm" unter Vorsitz von Stadtbaudirektor Ingo Degenhart will über die anstehenden Vorhaben in Neu-Ulms neuer Mitte informieren, kulturelle Aspekte beim Bau fördern und dazu international renommierte Architekten gewinnen.

Kaufleute, Professoren, Juristen und architektonisch begeisterte Menschen haben den neuen Verein aus der Taufe gehoben und es sich zum Ziel gesetzt, die architektonischen Vorhaben der nächsten Jahre gemeinsam mit Sponsoren zu begleiten. Sie konzentrieren sich auf den neuen Stadtteil, der entstehen wird, wenn die Bahngleise tiefergelegt sind und dadurch 18 Hektar innerstädtischer Fläche frei werden. „Wir verstehen dies als Angebot und als Sahnehäubchen über der städtischer Informationspolitik", begeistert sich Ingo Degenhart, der den bislang noch neunköpfigen Verein führt. Weil Bauwerken „oft das Gesicht fehlt" und die kulturellen Aspekte in der Architektur oft zu kurz kommen.
Neu-Ulm werde durch die anstehenden Projekte oberhalb des Bahntroges eine nahezu einzigartige Veränderung durchmachen, die höchsten Sachverstand erfordere. Beginn ist mit hochkarätigen Wohnbauprojekten jenseits des künftigen Bahntroges Viertel zwischen der verlängerten Ludwigstraße, dem Glacis und der Hermann-Köhl-Straße. für das der Sendener Möbel- und Wohnbauunternehmer August Inhofer gewonnen wurde.
Ideen dazu sollen - wie berichtet - bis April renommierte Architekten liefern, darunter die Büros Berger + Parkkinen (Wien), Szyskowitz + Kowalski (Graz), Stephan Braunfeld (München/Berlin) Lauber Architekten (München), Regina Schineis (Augsburg), Martin Maslowski (Senden) und Nething Generalplaner
(Neu-Ulm).
Die Umgestaltung des Heiner-;Metzger-Platzes soll zeigen, welche hochwertige Architektur künftige den neuen Teil der Innenstadt prägen soll. Schon bis zum Beginn der Landesgartenschau im Jahr 2008, wenn auch die Tieferlegung der Bahn abgeschlossen sein wird, werden wesentliche Punkte verwirklicht sein. Erster zentraler Punkt ist die Verlängerung der Ludwigstraße bis zur Caponiere zwischen dem Glacis und dem ehemaligen Mayer-Gelände.

Das Architekturforum will diese Planung fachlich begleiten und die Bürger in vierteljährlich stattfinden Veranstaltungen informieren. Auftakt ist am 4. Mai im Edwin-Scharff-Haus, wo der international hoch angesehene Architekt und Professor Wolf D. Prix sprechen wird.





STADTENTWICKLUNG
/ Namhafte Architekten beteiligen sich am Wettbewerb in Neu-Ulm Hochwertig wohnen am Glacis

Neuer Verein will kulturelle Aspekte des Bauens vermitteln und Projekte vorstellen

                             Hochwertig wohnen am Glacis

Das erste städtebauliche Projekt im Rahmen der Bahntieferlegung nimmt Gestalt an:
Sieben Architekten machen Vorschläge für hochwertige Wohngebäude am Glacis.
Wenn Stadtbaudirektor Ingo Degenhart über „die neue Mitte Neu-Ulms" spricht, benutzt er Superlative. Von hochkarätiger Architektur ist die Rede, davon, dass „Neu-Ulm zu einem Mekka der Architekten" werde. Das Ziel: Das bebaute Bahngelände soll überregionale Bedeutung erlangen. Immerhin, sagt Degenhart, vergrößere sich die Neu-Ulmer Innenstadt so um ein Drittel - „ich kenne keine deutsche Stadt, auf die das derzeit auch zutrifft".
Das erste Projekt nimmt derzeit Gestalt an. Die Stadt und der Investor, das Wohnbauunternehmen August Inhofer aus Senden, wollen für ein Wohngebiet auf dem so genannten Mayer-Gelände, am Glacis hochkarätige Architektur. Sieben Architekturbüros beteiligen sich am Realisierungswettbewerb: Berger und Parkkinen aus Wien, Szyskowitz und Kowalski aus Graz, Stephan Braunfels, der die Neue Straße in Ulm bebauen wird, Lauber Architekten aus München, Regina Schineis aus Augsburg, Martin Maslowski aus Senden und Nething Generalplaner, Ulm/Neu-Ulm.
Ihre Entwürfe sollen bis Mitte April vorliegen, dann entscheidet das Preisgericht. Inhofer habe sich vertraglich verpflichtet, bis 2008 dort zu bauen, sagt Degenhart. Dieser Zeitplan ist der Stadt wichtig, denn in dem Jahr findet die Landesgartenschau in Neu-Ulm statt - auch in unmittelbarer Nähe der neuen Stadthäuser. Die benachbarte Caponniere IV soll restauriert werden und ein „Eingangstor" zur Landesgartenschau bilden.
Ingo Degenhart will sich aber nicht nur in seiner Funktion als Stadtbaudirektor hochwertiger Architektur annehmen, sondern auch als Gründungsmitglied und Vorsitzender des neuen Vereins „Architekturforum Neu-Ulm". Dessen Ziel ist es zum einen, Projekte in Neu-Ulm ausführlicher vorzustellen, als es der Verwaltung möglich ist, und mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Zum anderen will er über Vorträge bekannter Architekten „die kulturellen Aspekte des Bauens fördern". Die Vorträge, die vierteljährlich stattfinden sollen, sind für Fachleute und interessierte Laien gedacht. „Kunst und Kultur des Bauens kommen in der öffentlichen Betrachtung oft zu kurz", sagt Degenhart. „Dabei prägt nicht nur die Funktion, sondern auch die Symbolik der Architektur eine Stadt."
Für den ersten Vortrag am Dienstag, 4. Mai, hat das Architekturforum Neu-Ulm einen prominenten Architekten gewonnen: Prof. Wolf D. Prix vom Wiener Büro „Coop Himmelb(l)au". Es zählt zu den herausragenden Vertretern der zeitgenössischen Avantgarde, ist interniotional tätig und hat beispielsweise das Musée des Confluences in Lyon und die geplante europäische Zentralbank in Frankfurt entworfen.






Neu-Ulm will hochkarätige Architektur 


NEU-ULM - Die bayerische Schwesterstadt Ulms steht vor einer bahnbrechenden Umwälzung: Die Tieferlegung der Bahngleise, das Projekt „Neu-Ulm 21", macht 18 Hektar für eine städtebauliche Neugestaltung frei. Stadtbaudirektor Ingo Degenhart hat jetzt einen Verein gegründet, der den Nährboden für hochkarätige Architektur in Neu-Ulms Mitte bereiten soll.
Dass im Zuge von „Neu-Ulm 21" ein Drittel der Innenstadt  komplett neu gebaut werden kann, ist eine in  Deutschland wohl einmalige Chance,    aber auch eine große Herausforderung. Denn in Neu-UIms neuer Mitte soll nicht der graue Durchschnitt regieren, sondern hochklassige Architektur entstehen. Um diesem ehrgeizigen Ziel näher zu kommen, hat Degenhart jetzt das „Architekturforum Neu-Ulm" aus der Taufe gehoben - ein gemeinnütziger Verein, der sich dem Gedanken der lokalen Baukultur verschrieben hat. „Es gibt in Neu-Ulm einen Nachholbedarf bei der Vermittlung moderner Architektur", wies Degenhart gestern dezent auf gewisse Defizite im öffentlichen Bewusstsein hin. Der bislang aus neun Mitgliedern bestehende Verein möchte die Architektur-Begeisterung in der Neu-Ulmer Bevölkerung entfachen und Verständnis für neue Bauformen wecken. „Bauen ist für mich immer auch ein kulturelles Ereignis", erklärt der bekennende Architektur-Freak Degenhart.
Die ersten architektonischen Highlights im Zuge von „Neu-Ulm 21" sollen mit dem Projekt „Wohnen am Glacispark" gesetzt werden. Für die Neubebauung des herunter gekommenen Mayer-Areals an der Turmstraße wurde mit dem Sendener Wohnungsunternehmer Inhofer bereits ein Investor gefunden. Renommierte Architekturbüros aus Wien, Graz, München, Augsburg und der hiesigen Region sollen bis April Entwürfe für hochklassige Wohnarchitektur abliefern. Auch das neue Zentrum um den künftigen Bahnhof herum wird ein großstädtisches Gesicht erhalten - mit einem „Einstein-Turm" als architektonischem Zeichen.
Der neue Verein will die städtebauliche Umwälzung mit Workshops, Vorträgen und Diskussionen über moderne Architektur begleiten. Auftakt ist am 5. Mai der Vortrag des Wiener Architekten Wolf D. Prix, der zu den internationalen Architektur-Stars vom Schlage eines Daniel Libeskind oder Frank O. Gehry gezählt wird. Sein Büro „Coop Himmel(b)lau" ist in den USA und Mexiko vertreten und hat gerade den Wettbewerb für den Neubau der europäischen Zentralbank in Frankfurt gewonnen. 


Impressionen einer erneut gelungenen Veranstaltung

Neu-Ulmer Zeitung 23.09.2004




















 Top